Chronik der DJK Jägerwirth
 
Den Sportverein DJK Jägerwirth e.V. gibt es seit 1966. Die Gründungsversammlung fand am 17. Juni, dem Tag der deutschen Einheit, im Gasthaus Voggenreiter statt. Damals waren zahlreiche sport- und fußballbegeisterte Jägerwirther erschienen und wählten unter der Leitung von Hermann Aigner, dem Gründungsvater der DJK, die erste Vorstandschaft mit dem heutigen Ehrenvorsitzenden Josef Sonnleitner, Franz Saller, Josef Meszaros und Roland Knauer. Noch während der Gründungsversammlung erklärten noch mehr als 60 Anwesende sofort ihren Beitritt.

In der ersten Saison 1966/67 nahmen dann die ersten vier Mannschaften am offiziellen Spielbetrieb teil - eine 1. Seniorenmannschaft, eine Reservemannschaft, eine Jugendmannschaft sowie eine Schülermannschaft.


Die Gründungsmannschaft 
Den ersten Fußballplatz hatten die Kicker der DJK in der heutigen Stockerfeldsiedlung. Dies war aber nur eine Übergangslösung, da schon zwei Jahre später der eigentliche Sportplatz eingeweiht werden konnte. Dieser Sportplatz - auch heute noch unter den Namen "Kampfbahn Ost" oder "Stadion Roter Erde" bekannt - war bis in die 70er Jahre der einzige zur Verfügung stehende Sportplatz. Da es in dieser Zeit aber mit der DJK sportlich steil bergauf ging, war ein einziger Platz zu wenig, um den Spiel- und Trainingsbetrieb der Senioren- und Jugendmannschaften sowie der 1977 gegründeten AH aufrecht erhalten zu können. Nach langer Suche und zähen Verhandlungen fand die DJK dann ihre endgültige Heimat in Weidenberg. Die Rasensportanlage und das Vereinsheim konnten schon 1980 mit einem Spiel unserer A-Klassen Mannschaft gegen den damaligen Zweitligisten SpVgg Bayreuth eingeweiht werden. Während dieser Bauzeit, aber auch im laufenden Spielbetrieb hat sich der leider viel zu früh verstorbene Josef Huber (Suleiner Sepp) bleibende Verdienste um den Verein erworben. Die Einweihung des neuen Platzes erlebte er leider nicht mehr.

Die DJK Jägerwirth ist aber nicht ein reiner Fußballverein. Schon früh wurden auch die Sparten Damen- und Herrengymnastik gegründet. Andere Sparten wie Tischtennis und Ski waren leider nur Episoden. Die "jüngste" Sparte innerhalb der DJK ist die von Georg Baumgartner initiierte Tennisabteilung, die seit 1987 fester Bestandteil der DJK ist. Seit 1996 besitzt die Sparte Tennis auch eine schöne Anlage mit zwei Plätzen und Vereinsheim, unterhalb des Fußballplatzes in Weidenberg.

Mit Gründung der Sparte Tennis stieg auch die Mitgliederzahl der DJK noch einmal an und hat sich derzeit bei etwa 400 Mitglieder eingependelt.

Das Aushängeschild der DJK war aber von Beginn an die Sparte Fußball, insbesondere die Seniorenmannschaften.

Schon die Gründungsmannschaft (im Bild oben zu sehen) war eine schlagkräftige Truppe. Diese neu entstandene Mannschaft schaffte dann auch schon nach 6 Jahren den Aufstieg in die B-Klasse unter Trainer Willi Grabner. Von dieser Saison an spielte man nur noch für zwei Jahre in der C-Klasse. Den Erfolgen nach kann man sagen, dass diese immer mit starken Jahrgängen, die von der Jugend in die Seniorenmannschaften aufstiegen, zusammenhingen. Die Tatsache, dass man auch mit den Trainern im Großen und Ganzen viel Glück hatte, war ein weiterer Faktor für den Vereinserfolg.

Diese Erfolge waren aber nicht nur auf Seniorenmannschaften begrenzt. So gewann die Jugendmannschaft mit ihrem Trainer Sepp Hager völlig überraschend den Kempfler-Pokal (vergleichbar mit dem heutigem Landkreispokal) und schlug dabei renommierte Mannschaften wie Pocking oder Rotthalmünster.

In den 70er und 80er Jahren wuchs auch die Anzahl der Jugendmannschaften ständig. Fünf Mannschaften, von der A- bis zur E-Jugend, kämpften um die Punkte. Lange Zeit spielten auch A- und C-Jugend in der Kreisliga und nach einem kleinen Tief Mitte der 80er Jahre hat sich die Jugendabteilung heute wieder gut erholt und steht momentan mit fünf Mannschaften im Spielbetrieb - für ein kleines Dorf wie Jägerwirth eine ganze Menge.

Im Seniorenbereich gab es in den letzten Jahren eine Achterbahnfahrt. Auf Aufstiege unter den Trainern Walter Donath (03/04) und Peter Schreyer (08/09) folgten immer wieder auch Abstiege, wie beispielsweise 2005/06. Aktuell kämpft die junge Mannschaft in der Kreisklasse Pocking um den Klassenerhalt.
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